Ein Garten, eine Idee – und eine neue Schule des Denkens. 🌿

Im Rahmen einer Arbeit im ersten Grad beschäftigten wir uns mit Epikur (341–270 v. Chr.) und der Entstehung des Epikureismus.

Um 306 v. Chr. kehrte Epikur nach Athen zurück und gründete dort seine eigene Schule: den „Garten“ (Kepos). Anders als die großen philosophischen Schulen im Zentrum Athens stand der Garten nicht nur Gelehrten offen. Hier versammelten sich Menschen, die gemeinsam nach einem guten und erfüllten Leben suchten.

Aus diesem Kreis entwickelte sich der Epikureismus – eine philosophische Lehre, die Vernunft, Freundschaft und die Befreiung von Ängsten in den Mittelpunkt stellte.

Der „Garten“ wurde damit mehr als ein Ort des Lehrens. Er wurde zu einem Lebensraum für eine Gemeinschaft, die gemeinsam nach Erkenntnis suchte.

Auch heute erinnert uns die Geschichte des Epikureismus daran, dass große Gedanken dort entstehen können, wo Menschen zusammenkommen, fragen – und bereit sind, über das Offensichtliche hinauszublicken.

Ein Abend im Zeichen der Philosophie. Ein Gedanke, der bleibt.